UNESCO Global Geoparks auf der ITB Berlin: Internationale Zusammenarbeit für nachhaltigen Tourismus – Vulkaneifel mittendrin

Berlin / Vulkaneifel – Auf der weltweit größten Reisemesse, der ITB Berlin, präsentierten sich in diesem Jahr zum achten Mal die UNESCO Global Geoparks gemeinsam als internationales Netzwerk. Insgesamt elf Geoparks des Global Geoparks Network (GGN) waren vor Ort vertreten – darunter auch der UNESCO Global Geopark Vulkaneifel.

Auch zahlreiche politische Vertreterinnen und Vertreter nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Unter den Gästen waren unter anderem der Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder sowie Vertreterinnen des Landes Rheinland-Pfalz, darunter Staatssekretärin Petra Dick-Walther und Referentin für Tourismuspolitik und Tourismusmarketing im Wirtschaftsministerium Ute Meinhardt.

Foto: © Natur- und Geopark Vulkaneifel


Naturerlebnisprogramm 2026 stärkt Angebotsvielfalt in der Vulkaneifel

Mit dem Naturerlebnisprogramm 2026 präsentiert der Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel gemeinsam mit seinen Partnern ein außergewöhnlich vielfältiges Portfolio buchbarer Natur- und Landschaftserlebnisse. Rund 650 Termine von etwa 35 zertifizierten Natur- und Geoparkführern machen die Vulkaneifel ganzjährig erlebbar und stärken ihre Position als naturnahe, nachhaltige Erlebnisregion.

Hier geht es zu den zertifizierten Natur- und Geoparkführern in der Vulkaneifel.


Deutschlandweiter Austausch zur Umweltbildung: Natur- und Geopark Vulkaneifel in Berchtesgaden mit dabei

Fachleute aus Schutzgebieten aus ganz Deutschland kamen vom 18. bis 20. März 2026 zum Treffen der Arbeitsgruppe Bildung der Nationalen Naturlandschaften zusammen. Veranstaltungsort war das Nationalparkzentrum Haus der Berge in Berchtesgaden. Gastgeber der Veranstaltung waren der Nationalpark Berchtesgaden und die Biosphärenregion Berchtesgadener Land. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Rheinland-Pfalz nahmen an dem bundesweiten Austausch teil – darunter der Natur- und Geopark Vulkaneifel. Ziel des Treffens war es, aktuelle Entwicklungen in der Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die Bildungsarbeit in Schutzgebieten zu entwickeln.

Foto: © Natur- und Geopark Vulkaneifel


Kompensationszahlungen für den Anbau der Durchwachsenen Silphie überreicht

Lutzerath, 23.04.2026 – Der Scholzehof in Lutzerath war Ort der symbolischen Übergabe von Kompensationszahlungen für den Anbau der „Durchwachsenen Silphie“. Im Rahmen des EU-geförderten Projekts LIFE-IP ZENAPA wird auch in der Vulkaneifel diese Pflanze genutzt um Klimaschutz und Biodiversität in der Region miteinander zu verbinden.

Die Durchwachsene Silphie ist eine mehrjährige Energiepflanze und stellt eine ökologische Alternative zum klassischen Maisanbau dar. Sie wird als Substrat für Biogasanlagen genutzt und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur erneuerbaren Energieerzeugung. Gerade im Energiesystem der Zukunft spielt Biogas eine wichtige Rolle, da es flexibel einsetzbar ist und Versorgungslücken, wie etwa bei schwankender Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie, ausgleichen kann. Zunehmend rückt auch eine weitere Nutzungsperspektive in den Fokus: die Verwendung der Silphie als potenzieller Torfersatz.

Hier gibt es mehr Informationen zum Projekt.

Foto: © Natur- und Geopark Vulkaneifel