„Frag Moni“: eine Zeitzeugin beantwortet Fragen

Moni ist die neue Imagefigur und „Botschafterin“ des Geoparks. Der sympathische AmMONIt lehnt sich an das Logo des Geoparks an und soll speziell Familien und Kinder ansprechen. Die Figur soll den Geopark nahbarer erscheinen lassen und Berührungsängste mit dem vermeintlich „trockenen“ Themen Geologie und Erdwissenschaften abbauen.

Hier geht der Geopark einen innovativen Weg: Seit Mai können Besucher direkt an Moni Fragen zur Landschaft, Geologie und Entstehung der Schwäbischen Alb stellen.

Aus speziellem Outdoor-Material gefertigte Aufkleber von MONI können auf bestehende Tafeln unserer Partner angebracht werden. Mittels eines trackbaren QR-Codes werden Besucher und auch Bewohner des Geoparks auf die Seite „Frag Moni“ geführt, auf der sie ihre Fragen stellen können.

Fragen wie „Warum gibt es hier so viele Höhlen?“ oder „Wo ist das Meer geblieben, das hier einmal war?“ werden redaktionell überarbeitet, beantwortet und im Anschluss veröffentlicht. Mit „Frag Moni“ erweitert der UNESCO Geopark Schwäbische Alb sein Bildungsangebot um ein niedrigschwelliges, dialogorientiertes Format. Die Figur soll Neugier wecken, Fragen fördern und Lust darauf machen, die Erdgeschichte der Region selbst zu entdecken.

Das Angebot wird sehr gut angenommen.


Landschaftsführerfortbildung zum Thema Barreirefreiheit

Ziel der diesjährige Landschaftsführer-Fortbildung war es, für unterschiedliche Formen von Barrieren zu sensibilisieren und konkrete Ansätze für mehr Zugänglichkeit in Landschaftsführungen zu entwickeln. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit zum intensiven Austausch – sowohl untereinander als auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Zielgruppe. Ein besonderer Mehrwert entstand durch die Beteiligung der sogenannten „Action Checker“, einer Gruppe von Menschen mit Behinderung, die Freizeitangebote auf ihre Barrierefreiheit testen.

Die Teilnehmenden konnten bei der Fortbildung selbst ausprobieren, wie es sich anfühlt, im Rollstuhl unterwegs zu sein oder mit einem Blindenstock zu gehen. Diese Erfahrungen schärften den Blick für scheinbar kleine Hindernisse mit großer Wirkung.

Die Fortbildung war zugleich Teil des EU-geförderten Interreg-Projekts „Danube GeoTour Plus“, in dem die BruderhausDiakonie als Partner des Geoparks mitwirkt. Ziel ist unter anderem eine inklusive und nachhaltige Weiterentwicklung der Region.


Neuer Imagefilm „Im Fluss der Zeit“

Der neue Film mit dem Titel „Im Fluss der Zeit“ nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise durch mehr als 200 Millionen Jahre Erdgeschichte bis in die Gegenwart.

Dabei verzichtet der Film bewusst auf klassische touristische Bilder. Stattdessen nähert er sich dem Geopark als Ganzes: seiner Geodiversität, seinen charakteristischen Landschaften, den kulturellen Spuren und den Menschen, die hier leben und arbeiten. Wasser als gestaltende Kraft, Bewegung und Wandel ziehen sich wie ein roter Faden durch die Bildsprache – sichtbar in der Karstlandschaft, in Flüssen, Quellen und Höhlen.

Es wurde darauf geachtet, die gesamte Gebietskulisse abzubilden. Geopark-Infostellen und Geopoints und die Themen kulturelles Erbe und Traditionen wurden im Film mit eingewoben.

Der Film ist direkt auf unserer Website und auf Youtube zu sehen, und steht auch in unseren Infostellen zur Verfügung.


Neue Geschäftsführung

Seit 1. März 2026 leitet Iris Bohnacker die Geschäftsstelle des Geopark Schwäbische Alb. Die Diplomgeologin ist seit 2017 im Geopark, war bisher für den Bereich Geologie zuständig und in zahlreichen Projekten der letzten Jahre eingebunden.