GeoPark-Infostation auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein
Unter dem Motto „Erdgeschichte erleben – unsere Region verstehen“ lädt die neue GeoPark-Infostation auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein dazu ein, einen Blick unter die Erdoberfläche des Ruhrgebiets zu werfen. Die zweigeteilte Station zeigt die Steinkohlen-Lagerstätte unter Zollverein und ihre Bedeutung für die Industrialisierung, während ein kurzer Film auf eine Reise durch die geologischen und montanhistorischen Highlights des GeoParks führt.
Foto: © Geopark Ruhrgebiet

Entdeckerheft: Der Rheinstrand und seine Gerölle
Das neue GeoPark-Entdeckerheft „Der Rheinstrand und seine Gerölle“ lädt große und kleine Naturfreunde dazu ein, die Kiesstrände des Rheins im GeoPark Ruhrgebiet zu erkunden. Es erklärt, welche Steine man dort findet, woher sie stammen und wie sie entstanden sind. Ergänzt wird das Heft durch Rätsel, Spielideen und Tipps für spannende Funde entlang des Rheins – ein idealer Begleiter für alle, die die Erdgeschichte am Fluss hautnah erleben möchten.

GeoPark-Infozentrum in Wesel
Im neugestalteten LVR-Niederrheinmuseum Wesel hat der GeoPark Ruhrgebiet ein neues Infozentrum eröffnet, das 400 Millionen Jahre Erdgeschichte lebendig vermittelt. Interaktive Stationen, Fossilien, Gesteine und Modelle laden Besucherinnen und Besucher zum Anfassen und Mitmachen ein.
Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Niederrheins von tropischen Meeren über die Eiszeit bis in die Gegenwart und veranschaulicht, wie Rhein, Wind und Gletscher die Landschaft formten. Ein interaktives Bohrspiel und ein Modell des Weseler Untergrundes machen den Museumsbesuch zu einem Erlebnis für Groß und Klein.
Foto: © COORDINATION

Montanarchäologische Grabung zum frühen Steinkohlenbergbau
Seit 2024 untersucht eine Forschungskooperation von LWL-Archäologie, Deutschem Bergbau-Museum und GeoPark Ruhrgebiet die frühen Anfänge des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet. Bei einer Grabung in Sprockhövel-Haßlinghausen wurde im Sommer 2025 ein alter Stollen freigelegt, der vermutlich aus dem 16. Jahrhundert stammt und den Übergang von der oberflächennahen „Kohlengräberei“ zum Stollenbergbau markiert. Die Ergebnisse fließen in den geplanten Bergbaulehrpfad Sprockhövel ein, der die Entwicklung des frühen Ruhrbergbaues anschaulich vermitteln soll.
Foto: © Archäologie für Westfalen
